«Ich will doch nur das Beste für mein Kind!» - oder waren es doch meine eigenen Bedürfnisse, die ich gestillt habe? - w1nner.com

«Ich will doch nur das Beste für mein Kind!» – oder waren es doch meine eigenen Bedürfnisse, die ich gestillt habe?

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Warum ist Coaching auch bei Eltern eine sinnvolle Investition?
Was für die Eltern stimmt, stimmt auch fürs Kind. Wenn Eltern sich einig und klar darüber sind, wie sie manche Herausforderungen oder Themen sehen, wird es für das Kind um einiges einfacher. Ein Kind kann Entscheidungen dann akzeptieren, wenn Eltern sie klar und überzeugt treffen. Wenn hingegen Unsicherheit herrscht, spürt das ein Kind und reagiert dementsprechend darauf. Aus diesem Grund sehe ich Elterncoaching als klare Investition. In einer Begleitung haben Elternteile die Möglichkeit, ihre eigenen Schwierigkeiten oder Hürden aus dem Weg zu räumen. Das Ergebnis ist: Sie bieten dem Kind eine Klarheit und Orientierung, die Halt und Sicherheit gibt. Und genau davon sind unsere Kinder abhängig.

Eltern im Coaching? Welche Themen bringen sie mit?
Die einen stehen vor Herausforderungen, die das Verhalten des Kindes betreffen, andere sind überfordert mit gewissen Anforderungen, die an sie gestellt werden und wieder andere haben Sorgen, die vor allem auch ihrem Kind im Weg stehen. Loslassen und Vertrauen sind ebenso häufige Themen wie sämtliche Thematiken rund um die Schule. Oft wünschen sich Eltern eine harmonische Schulzeit und merken jedoch, dass die Anforderungen zu Hause zu Konflikten führen. Und wie könnte es anders sein, als dass viele Eltern Begleitungsgespräche nutzen, um den Umgang mit neuen Medien in der Familie klären zu können.

Was ist das Ziel von Elterncoachings? Was kann man erwarten?
Ziel eines Elterncoachings ist, dass der Elternteil für sich Lösungen erarbeitet, die im Alltag direkt umgesetzt werden können. Ich bin überzeugt, dass nur Eltern die Lösungen für ihre Kinder kennen. Sie haben es im Gespür, was sie selbst oder die Kinder brauchen. Es braucht Raum, die Ressourcen sichtbar zu machen und zu erkennen, welche Dinge funktionieren und an welchen man arbeiten kann. Vergleichbar ist das auch mit einer nebligen Bergspitze. Erst sieht man den Gipfel nicht. Im Elterncoaching erarbeitet der Kunde Step by Step wie er näher an die Bergspitze herankommen kann. Nach dem Coaching schreitet man aus dem Nebel hervor. Auch wenn man noch nicht dort ist, aber zumindest ist das Ziel sichtbar, zu dem man hin will. Und wenn man es sieht, kann man auch energievoll vorwärts gehen.

Gibt es Ratschläge und Ideen, wie man es besser machen kann?
Ideen, wie man es besser machen kann, kennt schlussendlich nur der Kunde selbst. Niemand kann sich anmassen zu wissen, was die beste Lösung wäre. Dennoch wissen wir, dass eine Begleitungsperson ein wichtiger Prozessbeschleuniger sein kann. Der Kinder- und Jugendcoach begleitet und unterstützt den Elternteil so, dass die eigenen Ressourcen gewinnbringend eingesetzt werden können. Nachhaltigkeit, Praxistauglichkeit und Authentizität sind somit gesichert. Wichtige Massstäbe, damit es in der Beziehung mit dem eigenen Kind fruchtet.

Sollte man Entwicklung nicht fördern?
Die Frage ist, was «fördern» bedeutet. In meinem Sprachgebrauch ist fördern ein entwicklungsbegleitendes Wort. Ich nutze es, um aufzuzeigen, wie die Umgebung eines Kindes gestalten werden kann, damit es seinen Entwicklungstrieben nachgeht. Kinder haben Wissenshunger, Bewegungsdrang und sind neugierig. Mein Job ist es also, Wissen, Bewegung und vieles mehr zur Verfügung zu stellen. Ohne Erwartung, ob das Kind diese Inhalte wahrnimmt, verarbeitet oder gar für seine Entwicklung nutzt. «Vorbild sein» ist somit viel wichtiger und ein tragender Faktor. Nicht was wir sagen, für sie organisieren oder ihnen antrainieren wollen, prägt unsere Kinder. Das, was wir tun, prägt sie! Wie wir mit Schwierigkeit umgehen, beobachten sie. Wie wir Konflikte lösen. Wie wir es handhaben, wenn wir überfordert sind und unsere Grenzen spüren. Genau das sind die Beobachtungen, die ihnen helfen, selbst gross zu werden.

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Der Autor

Name: Sabrina Erni

Beruf: Projektleitung/Lehrgangsleitung

Website: Mental-Stark4

Motto: Entwicklung bedarf Vertrauen – Vertrauen bedarf einer klaren Haltung!

Ausbildner in: Bewegtes Brain-Training
Kinder- und Jugend Coach

IPC Akademie
Mental-Stark4
Sabrina Erni

Mit Ihren fachlichen und methodischen Kompetenzen, gestaltet Sie den Unterricht so, dass Sie Ihr Potenzial erreichen können. Das Ausbilden von neuen Bewegten Brain-Trainern liegt Sabrina Erni vor allem deshalb am Herzen, weil in der Entwicklung und Idee sehr viel persönliches Know-how verankert ist. Daneben natürlich die Leidenschaft, Trainern eine Trainingsmethode mit auf den Weg geben zu können, die sie auf ihre Art und Weise erfolgreich macht. Als Ausbildnerin ist Sabrina Erni im Bewegten Brain-Training seit den Anfängen dabei und durfte schon zahlreichen Trainern ihre Erfahrung weitergeben. Sabrina Erni ist zuständig für die Weiterentwicklung des Mental-Stark4 Programms. Dabei zählt sie auf ein starkes Trainer-Team. Zusammen mit den Bewegten Brain-Trainer reflektiert sie regelmäßig die Lektionen und verlangt Anregungen und Verbesserungen.

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